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Gedichte ~ Lyrics ~ Zitate

Romantiker

Es kam einfach so über mich....


Romantiker

wie sind sie damals ausgezogen,
die jungen Romantiker,
Wie hoch waren ihre Hoffnungen,
als sie loszogen,
den Horizont zu haschen.

Wie schwärmten sie
von Liebe,
Sehnsucht,
Glück.

Wie strebten sie nach Leben,
nach Glück,
nach der welt hinter
der unseren-

ihrer wahren Welt.

Wie träumten sie
mit ihrem zweiten Augenpaar
von diesem Ort
wo alles, alles

Erfüllung fand:
Liebe und Musik,
Licht und Leben,
Kunst und Poesie.

Das wahre Leben,
die wahre Hoffnung,
ein Sinn, eine Bedeutung,
endlich das Zeil vor Augen.

Wie schwärmten sie
von Sehnsucht,
Wanderschaft, Natur,
Schönheit!

Wie haben sie über uns gelacht,
und verachtet,
uns Philister
in unserer kleinen Welt.

Eingesperrt im golddenen Käfig,
gefangen in unserer kleinen Welt,
voll Alltag, Geld, Rang und Namen
und Sinnlosigkeit.

Dunkle Träume auf kristallenen Kissen,
enge Welt,
eingeflöochetn in Plicht und Moral
Tellerrand zu eng, Lebensinn verloren.

Wie haben sie uns verspottet,
uns kleine Seelen,
beschränkt auf Geld und Ruhm,
auf Weltlichkeit und Gitterstäbe.

Wie hoch waren ihre Hoffnungen,
ihre hehren Ziele,
ihre Lebenslust,
Eichendorf, Brentano und Novalis.

Hymnen an die Nacht,
Mondnächte, Wanderschaft,
Flug und Traum,
Wahrheit und Illusion.

Leben in allen Formen und Farben,
Freiheit,
Liebe, Sinn
- Romantik!

Und wie sind sie gefallen
wie Sterne aus dem Himmel,
zerschlagen auf der Erde,
verloschen am Lebensende

als sie erkannten,
dass der Horizont
kein Ende nimmt,
immer ferner rückt-

je näher man ihm kommt.

Wie sind sie gefallen,
verzweifelt,
verloren
in Wüsten aus Eis und Schnee

Aus Trockenheit und Wasser,
bverdammt zu Wanderschaft,
allein, verlassen
von der Illusion.

Zersprungen der Traum,
sinnlos das Leben,
unnerreicht der wahre Sinn,
die wahre Welt-

das Paradies auf Erden.

Wie haben sie
ihre Träume verloren,
wurde Sehnsucht zur Qual,
Träume zu Asche und Staub.

Soll ich sie bemitleiden?
Mitfühlen, für ihren Sturz,
bewusst werden ihrer
Verzweiflung?

Soll ich über sie nur
lachen, über ihre Dummheit,
das Unerreichbare zu suchen?
Zu suchen und nie zu finden?

Soll ich ihre Träume
und Illusionen
verlachen, verspotten,
wissen ihrer Torheit?

Oder soll ich weinen,
weil ich die Welt, die sie suchten
nie finden werde,
nie ertäumen werde

für mich selbst?

Weil meine Welt kalt ist,
regiert von Philistern,
die nicht hinter die welt sehen,
sie nicht erkennen?

Nicht wissen, was sie bedeutet,
verbirgt,
wie sie atmet und lebt
und träumt?

Sehe nicht auch ich zum Mond
und träume von seiner Magie,
Licht vom Himmel
unantastbar?

Träume nicht ich auch
vom Sinn des Lebens,
von der Magie der Dinge
von Schönheit, Sehnsucht und Reise?

Vielleicht sollte ich weinen,
denn ich weiß,
dass meine Reise endlos sein wird,
ziellos, und ich

verloren und einsam.
Dass auch ich scheitern werde,
noch bevor ich
den ersten Schritt mache.

Ich habe die Welt verloren lange bevor ich begann, sie zu suchen.
Arme Romantiker,
Arme, kalte Welt!

Und doch: Ich lebe! Ich atme, ich Träume!
DIe Sehnsucht stirbt erst
mit meinem letzten Atmenzug.
Rian am 6.3.07 19:47


Montag morgen

Hab wieder mal was Deutsches produziert... nicht wirklich berauschend, aber was wil man von einem Montag-Morgen-Gedicht schon halten.... Ich hasse Montage! :-)

Montag morgen

und ein kleines Stückchen
Wildnis,
Leben,
in unserer Stadt.
Zuflucht.
Ein kleines Stückchen
Erde,
Natur,
um das sich niemand
zu kümmern scheint...
Verwildert,
chaotisch,
romantisch,
bestimmt einmal
ein kleiner, gepflegter Park,
aber jetzt?
Wie Überbleibsel einer
lange vergangenen Zeit,
als unsere Vorväter noch
im Vollmond mit
den Sternen
und dem Regen
tanzten.

Raureif über toten Blättern,
Wege bedeckt mit Gras.
Wie eine Lichtung
in einem wilden,
verzauberten Wald,
Zufluchtsort
für Magiekinder.
Faerie... irgendwie.

Amseln spielen
um mich her,
Efeu überwuchert
die alten Bäume,
gerade und gebeugt,
alt und jung,
wild!
Natur.
Und hier sitze ich
auf einem Stuhl,
nein,
einem Thron
aus behauhenem Stein,
allein,
nur meine Musik
ist bei mir,
mein Füller und
meine Gedanken.

Die Zeit steht still
für einen Moment,
an diesem Ort,
sonnenbeschienen Kälte,
Glitzern,
grün und braun,
Leben und Tod,
überzogen mit Kristall.

Wenn es sie noch gibt,
dann müssen sie sich
an Orten wie diesem treffen.
Elben, Elfen, Faune,
Naturgeister,
magisch natürliche Wesen.

Und wenn ich meine Augen schließe,
dann kann ich sie sehen,
tanzend
im Mondlicht.
Silberweiser Vollmond,
lautlos,
unbemerkt von der
lauten,
kalten Welt
um uns herum,
wild,
ungezähmt,
wunderschön,
wie dieser Ort selbst.

Und mittendrin
ich,
im Hier und Jetzt,
auf dem Thron
des Elbenfürsten...
wenn es ihn denn
noch gibt.

Montag-Morgen-Raureif-Sonnenschein-Natur-Magie...
Rian am 8.2.07 18:13


Just a few Late-night-thoughts....

Three little pieces that came to be sometime late at night...

~
Rain

Sitting there,
reading, reading, reading,
it felt as if the rain had been alive!

Incarnate,
singing and dancing
outside my window.
Standing just behind me,
whispering in voices
I could not understand.

How I wish I could have danced
and sung with him,
be carried away
on his wind's wings.
Yes,
the rain was alive!


If only I could have talked
or just listened to him...
I might have flown away,
to far, fair countries,
lands he sang about to me!
Revived earth.
Living dreams.
Dancing with the rain....
~
12th of January, 1.07 a.m.


~
Stardust

Today,
it rained
stardust
from a royal blue sk.
It rained diamond dust,
christals,
sharp as needles,
cold as ice,
tiny,
glittering
diamond shives,
tiny as stars
falling from heaven.
~

24 th of January
Yes, winter had come... and stars where falling from the skies, covering the world in glittering diamond dust... it was wonderful!


~
Night

The sky is
orange
tonight.
Nuremberg's lights
reflected at the
grey,
snow-barren clouds,
the icy sky is burning,
gleaming...
wonderful!
~

25th of January, 0.15 a.m.
Rian am 3.2.07 19:27


Springtime...

Well, after a long time, I´ve written something again.... on the 17th of March, to be exact...and I quite liked it myself, as one of few poems that came from my pen...


~~~

Springtime

I pass through the land,
it’s flying by.
I pass barren fields
lying under grey sky,
as a blanket it seems,
grey and sad.

Barren lies the land,
dressed in brown and cold.
The trees still bear the leaves
of last winter, dead and old.
No hope on branch or trunks,
no signs of fruit and joy and bliss.

Empty is the land,
with patches of dark snow.
To the horizon I lift my hand,
but the hills bear no sign
of green hope either,
no happiness within my reach.

Oh Spring, golden Spring,
where are thou?
Why art thou hiding?
Tis almost the end of march!
Thou art late, my friend,
no sign of thee
anywhere.

No birds singing in the sky,
no flowers on the ground,
no whistling wanderer passing by,
no wheat growing in this world,
no grass, no leaf, no animal,
no colours, no life, it seems.

Spring, where art thou hiding?
No deer resting in the meadow,
no kittens at my home,
all land looks dead, suppressed by shadow,
and sadness instead of joyful time.
There are cold and starless nights,
freezing shimmering light to snow.

Oh Spring, why art thou hiding?

I desire your warm embrace,
a blue sky, where greyness dwells now.
No ray of light passes through loneliness,
where illumination and hope should be.
Spring, spread broad wings and fly,
fly fast to me, as the wind, riding among the sun,

to this land that now I pass,
flying by,
mourning for its emptiness
of grey, and brown, and black.


Yet there, what do I see?
A flower growing here, a tiny patch
of yellow, purple, green.
Spring, dear Spring, thou aren’t here yet,
but a slice of thee,
thy Herald has arrived!

Spring, dear Spring,
and if only I believe,
you will be here,
bring life back to barren land!

Oh Spring, my hope is rising!

Hope remains,
alive,
as a tiny flower
I flew by.

Spring, dear Spring, return to us!

And hope passed flying by!


~~~



Well, and finally, my hope has become true: it is spring again!!!! :-)
Rian am 5.4.06 14:46


Just a very short line by Dean Thomas that really impressed me:

~~ Do not go gently into that good night. ~~


I think that?s quite a theme to live after, isn?t it? No matter what this good night might mean...
Rian am 19.1.06 16:31


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